Energiearbeit

Was kann ich tun, um den Seelenpartner-Prozess zu beschleunigen?

Der Begriff Seelenliebe wird immer noch verherrlicht. Dabei nehme ich zurzeit sehr intensiv die andere Seite dieser „unbeschreiblich transformativen und wundervollen Liebe“ wahr. Die Schattenseite der Lichtbeziehung. Ich spreche mit vielen Dualseelen und Zwillingsseelen, die müde sind, erschöpft, ausgelaugt, genervt und überfordert.

Immer wieder wird mir die gleiche Frage gestellt: „Hört das irgendwann auf, so anstrengend zu sein? Was kann ich tun, um den Seelenpartner-Prozess zu beschleunigen?“

Bist du auch an diesem Punkt? Dann stelle dir als Erstes die Frage: „Was ist mein Ziel?“. Einen Prozess zu beschleunigen, bedeutet in der Regel, dass man das Endergebnis kennt. Und dann gilt Autobahn anstatt Landstraße, Fahrrad anstatt Spaziergang, Schnellkochtopf anstatt … du weißt, was ich meine. Es gibt in unserem Leben tausende Chancen, Abkürzungen oder bequemere Varianten zu wählen, um ein Ziel zu erreichen.

Das Problem ist allerdings, dass die meisten gar nicht wissen, welches Ziel sie eigentlich „schneller“ erreichen wollen. Viele sagen natürlich: „Klar, weiß ich, was ich will. Ich wünsche mir eine Beziehung mit meinem Seelenpartner.“ Allen Widrigkeiten zum Trotz und ungeachtet der Tatsache, dass dieser nichts bis wenig dazu beiträgt. Andere, die sich schon seit Jahren oder Jahrzehnten durch die Herausforderungen dieser Verbindung kämpfen, wünschen sich nur noch, dass endlich energetische Ruhe in die Seelenpartnerschaft kommt.

Kann ich diesen „Prozess“ irgendwie beschleunigen?

Jein. Du kannst dich und deine Geschwindigkeit verändern, aber deine Dualseele oder Zwillingsseele nicht. Solange du deine Wünsche an Erwartungen koppelst, die voraussetzen, dass dein Seelenpartner sich in irgendeiner Weise verhält oder verändert, wird sich nicht viel bewegen. Wir können nur für uns selbst wirken. Wer glaubt, dass das eigene Glück vom Verhalten, den Entscheidungen und der Veränderung eines anderen abhängt, sollte sich zuerst den Themen Selbstverantwortung und Selbstliebe zuwenden.

Nur, wer sich selbst liebt, weiß, was er wirklich braucht. Nur wer sich selbst kennt und respektiert, ist in der Lage, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. In einer Erwartungshaltung zu verharren, nach dem Motto: „aber mein Seelenpartner muss“, wird so schnell nicht froh. Was auch immer wir auf diesem gemeinsamen Weg tun oder lassen, es liegt bei uns selbst.

Wer die Verantwortung abgibt, kann nur noch reagieren

Zu der Selbstliebe gehört auch die Selbstverantwortung. Wenn du dich liebst und möchtest, dass es dir gut geht, trägst du auch die Verantwortung für dich. Zu sagen: „Ich will, dass es mir gut geht, aber das tut es nicht, weil meine Zwillingsseele oder Dualseele dies nicht und das nicht…“ widerspricht der Selbstverantwortung. Selbstliebe bedeutet, die eigenen Bedürfnisse zu kennen und dem Herzen zu folgen. Entsprechend ist es auch mit der Verantwortung für das eigene Leben. Wer sich selbst liebt, respektiert und schützt, wird seine Entscheidungen nicht in die Hände von anderen legen.

Ich höre oft, dass sich Menschen eine Beziehung wünschen, an der sie Zweifel haben. Sie zweifeln, weil die Umstände, der Charakter des Partners oder andere Faktoren im Außen massive Schwierigkeiten verursachen. Sie zweifeln, weil sie ahnen, dass diese Beziehung nicht „und sie lebten glücklich bis an ihr Ende“ bedeutet. Trotzdem halten sie daran fest und hoffen, dass alles gut wird, wenn der Seelenpartner erst mal… An der Stelle hilft Hoffen ebenso wenig, wie der Versuch, den Prozess zu beschleunigen. Die einzige Rettung aus dem Drama, ist Klarheit über die eigenen Wünsche und Ziele zu gewinnen. Solange du nicht weißt, was dir guttut, kann dein Seelenpartner erst recht nicht die Verantwortung für dich tragen. Wenn du nicht entscheidest, wird er auch nicht entscheiden. Was wir nicht selbst formulieren und anstreben, kann auch kein anderer für uns erschaffen.

Was ist mit Heilung und Energiearbeit, um den „Prozess“ zu beschleunigen?

Es gibt viele Methoden und Ansätze, um eine spirituelle Transformation zu unterstützen. Yoga, Chakrenarbeit, Reiki, Heilung von Ahnenthemen, dem inneren Kind, Trauma, Ernährungsumstellung, Ho’oponopo, Meditation und so viel mehr. Natürlich hilft es, die eigene Entwicklung zu fördern und zu beschleunigen, wenn wir diese Elemente in unseren Alltag einbringen. Aber nur, wenn wir sie als Teil unseres Weges anerkennen, wertschätzen und sie aus voller Überzeugung leben. Wer, wie in einer Checkliste, diese unterstützenden Techniken oberflächlich abhakt und sagt: „Habe ich gemacht, nächster Punkt“, um so den Prozess zu verkürzen, wird keinen Erfolg haben. Nur wer diese Energien als für sich wohltuend, hilfreich und unterstützend ansieht, wird davon profitieren können.

Energiearbeit und Selbstliebe sind kein reines Mittel zum Zweck. Sie können dir helfen, deine eigene Entwicklung zu beeinflussen und sich vielleicht sogar positiv auf euren gemeinsamen Weg auswirken. Sagst du aber: „Ich mach das nur, um mit meiner Seelenliebe zusammen zu sein“ kannst du von diesen Methoden nicht erwarten, dass sie euren Prozess abkürzen.

Gibt es eine Abkürzung?

Jein. Jedes Seelenpaar muss seine Aufgaben meistern, in dem Tempo, das es eben braucht. Allerdings kann das Leid und die Blockade aufgelöst werden, wenn die Einstellung und die Gedanken stimmen. Erwartungen, Druck, Zwang, Eile und Manipulation haben in einer echten Seelenliebe keinen Platz. Genauso wenig wie, Selbstmitleid, Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit und das Festhalten an alten, ungesunden Glaubensmustern.

Wenn du deinen Seelenpartner-Prozess beschleunigen, bzw. nicht unnötig verzögern willst, fang an. Bei dir. Mache dir als erstes bewusst, was du unter einem Seelenpartner-Prozess verstehst, auf welches Ende dieses Weges du hinarbeitest. Wie sieht deine Zukunft „in glücklich“ aus? Und dann prüfe, ob du dieses Ergebnis von deinem Seelenpartner oder anderen äußeren Umständen abhängig machst. Bei diesen Entscheidungen kann es durchaus sinnvoll sein, dir Unterstützung zu holen. Mit der entsprechenden Klarheit gibt es sehr wohl Mittel und Wege, die einzelnen Entwicklungsstufen zumindest individuell „schneller“ zu nehmen.

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